Kreativ durch die Krise Das höchste New-Work-Hotel Norddeutschlands richtet sich neu aus

Braunlage 12.05.2020 – Das ‘The Hearts Hotel’ im Nationalpark Harz und prämierte Interim Manager glauben an den Tourismus und innovative Geschäftsmodelle. Gemeinsam gegen die Krise: Die Experten bilden ein einmaliges Modell und bringen Innovation, Geschäftsmodelle und Erfahrung ein, um die Region Harz und das innovative Hotelkonzept von Meik Lindberg für nach Corona zu rüsten.

  • Corona macht kreativ
  • Das hybride Meeting wird Standard
  • Wie tagt Deutschland in Zukunft?
  • Tagung Landhotel statt City Zentrum

Das ‘The Hearts Hotel’ war schon vor Corona ein Vorzeigeprojekt im Norden Deutschlands. Zwei ehemalige Startup-Gründer kauften vor zwei Jahren ein ehemaliges Schulungszentrum der Barmer Ersatzkasse – und bauten es in das erste budgetorientierte Living-, Stay- und Work-Boutique-Event-Hotel in Norddeutschland um. Aktuelles Investitionsvolumen: 5,6 Millionen Euro. Das Hotel verfügt über die ideale Ausstattung. Jedes Zimmer besitzt einen eigenen WLAN-Router, die Smart-TVs sind mit dem Notebook, Tablett oder Phone koppelbar. 

Das Design des Hotels lädt zur Kreativität und einer Zwangs-Entschleunigung förmlich ein und lockt neue Zielgruppen in den Harz: Unternehmer, Manager oder Gründer, die neue Ideen entwickeln, im Team die strategische Ausrichtung erarbeiten oder einfach in Ruhe ein Projekt abschließen wollen. Mitten in der Natur, in Co-Working-Atmosphäre und hochwertig designten Räumlichkeiten. Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Sat.1, NDR, Der Tagesspiegel, BILD, Schöner Wohnen und viele weitere Medien berichteten bereits über das innovative Hotel. „Wir wollten dieses Jahr voll durchstarten“, so Meik Lindberg, „und dann kam der Lockdown“. 

Corona macht kreativ

Lindberg holte sich die preisgekrönten Interim Manager Ulvi Aydin, Peter Kuhle und Siegfried Lettmann zur Unterstützung ins Haus. Gemeinsam entwickelten sie Ansätze, wie es nun weitergeht. Dabei arbeiteten sie zwei Hauptschwerpunkte heraus:

  1. Der Post-Corona-Boom des deutschen Nahtourismus
  2. Die Frage: Wie tagt Deutschland in Zukunft?

Das The Hearts Hotel hat sich vom innovativen New-Work-Hotel zum Reiseveranstalter und Tagungshotel mit modernster Ausstattung weiterentwickelt. Auf Urlaub will keiner verzichten. Nur werden viel Deutsche dieses Jahr Regionalurlaub machen. Die Anfragen sind schon jetzt höher denn je. „Wir haben mit den Maßnahmen genau in die richtige Kerbe geschlagen“, so Lindberg, „da all drei Interim Manager Expertise aus unterschiedlichsten Branchen mitbringen, ist auch ein immenser Wissenstransfer entstanden.“  

Auf das Thema „Wie tagt Deutschland in Zukunft“ bereiten sich Lindberg Kuhle Aydin und Lettmann gerade gemeinsam vor. „Die Auswahlkriterien von Tagungsorten werden sich verschieben. Das ist eine einmalige Chance für Hotelbetreiber sich zu positionieren“ sagt Peter Kuhle Initiator der Partnerschaft „mit unseren Ansätzen bringen wir viele Hotels in die richtige Startposition.“

Deutschland fährt die Wirtschaft wieder hoch. Die Unternehmen sind projekthungrig und voller Tatendrang. Und wie die Mitarbeiter nach fast zwei Monaten Home-Office langsam wieder ins Büro tummeln, steigt auch die Anzahl der Meetings und Tagungen inner- und außerhalb der Unternehmen. Allerdings ist in Corona-Zeiten eine neue Form des Zusammenkommens notwendig. Sicherheitsabstand und erhöhte Hygienevorschriften treten in den Vordergrund. Jetzt, wo Unternehmen Online-Meetings können, verändert sich die Tagungsstruktur. Viele Konferenzen und Fachtagungen fanden im ersten Quartal, wenn überhaupt, dann komplett online statt, wie die Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).  Was bei all den „Online-Only-Events“ allerdings fehlte: Die persönlichen Einzelgespräche am Rande der Veranstaltung. Und aus denen entstehen in der Regel die meisten Projekte. Nur digital ist also auch nicht zielführend für das Geschäft. Die Lösung? In Zukunft wird Deutschland hybride Tagungen erleben: Ein Teil sitzt zuhause vor dem Bildschirm, während der andere Teil mit genug Abstand persönlich zusammenkommt. Das bietet für Veranstaltungsorte, wie Hotels, Chancen und Risiken zugleich. 

Erhöhter Hygienestandard

Für Geschäftsreisende besteht ein erhöhter Bedarf an Abstands- und Hygienereglungen. Geschäftlich Reisende oder Teilnehmer von Fachtagungen erwarten, dass der Veranstaltungsort die neuen Hygienestandards einhält. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und der Deutsche Tourismus Verband (DTV) haben für die Bundesregierung bereits Empfehlungen ausgesprochen, um im neu anlaufenden Hotelbetrieb weiterhin für eine Eindämmung der Pandemie zu sorgen. So wie jetzt schon im Einzelhandel, müssen die Hotelbetriebe Auflagen zu Abstandseinhaltungen und neuen Hygienestandards erfüllen. 

Beispielsweise müssen Hotelzimmer nach dem Check-Out für mehrere Tage leerbleiben, um den Gästeumschlag gering zu halten.  Neben WC- und Duschbereich müssen Hotels nun auch an weiteren Risikostellen verstärkte Desinfektionsmaßnahmen treffen: Für Fernbedienungen, Tür- und Fenstergriffe, Versammlungsräume oder Speisesäle. Hotels und Veranstalter sollten dabei auf visuelle Kommunikation achten: Nachdem ein Ort gereinigt und desinfiziert wurde, könnten sie beispielsweise ein Schild an der Tür anbringen, der auf den Hygienezustand des Raumes hinweist. Allein mit solchen Details fühlen sich die Gäste besser aufgehoben. 

Landhotel statt City-Zentrum

Neben den neuen Hygieneauflagen verändern sich für Unternehmen die Auswahlkriterien für Tagungsorte: Viele werden in Zukunft für ihre Tagungen Hotels abseits der großen Ballungszentren suchen – dort, wo weniger Menschen auf engem Raum sind und das Infektionsrisiko wesentlich geringer ist. Manager und Außendienstler werden nach den Lockerungen auch trotz Corona weiterhin geschäftlich unterwegs sein und dann, wenn möglich, in Hotels absteigen. Voraussichtlich werden sie ihr Hotelzimmer auch vermehrt als Arbeitsplatz nutzen: Anstatt drei Meetings am Tag vor Ort, werden sie nur noch an einem Meeting persönlich teilnehmen – und den restlichen Meetings auf dem Hotelzimmer oder an einem anderen geeigneten Platz im Hotel per Video beiwohnen.

Diese Verhaltensänderung bietet vor allem kleineren Hotels im Grünen die Chance, sich auch als Tagungshotel anzubieten und damit neue Zielgruppen zu erschließen. Im Vorteil sind diejenigen Hotels, die mit der Digitalisierung am weitesten sind – und schon vor der Krise in die für hybride Tagungen notwendige technische Infrastruktur investiert haben: Bildschirme, Projektoren, eine ausgezeichnete Internetverbindung und Räumlichkeiten mit guter Arbeitsatmosphäre. Das sind Mindestanforderungen für Post-Corona-Welt. In der Krise werden sich diejenigen Hotels durchsetzen, die digitale Meetings und Konferenzen mit Videozuschaltung störungsfrei zur Verfügung stellen können. 

Wie es geht

Ein Beispiel dafür, wie Digitalisierung in der Hotelbranche aussehen kann, liefert das The Hearts Hotel (THH) im Harz. Von zwei Internetunternehmern gegründet, ist das Hotel von Beginn an auf Leute ausgerichtet, die viel reisen und arbeiten. Jedes Zimmer ist mit einem Schreibtisch ausgestattet und es gibt überall volles Internet-Signal – sogar in der Sauna. „Unser Hotel fühlt sich für Geschäftsreisende wie ein Co-Working-Space an: gutes Design und eine positive Arbeitsatmosphäre in allen Räumlichkeiten“, sagt Geschäftsführer Meik Lindberg dazu, „und das wird immer wichtiger: Die Ansprüche der Gäste verändern sich in der Corona-Krise noch stärker als sonst. Das müssen Tagungsorte ernst nehmen.“ 

Den Dialog suchen

Hotels, die wie das THH schon digitaler Vorreiter sind, sollten das mehr denn je kommunizieren. Es ist ihre Gelegenheit, sich als „Corona-geeigneter“ Tagungsort zu positionieren. Auf der anderen Seite sollten Unternehmen, die Veranstaltungen organisieren möchten, sich mit Hotelverantwortlichen zusammensetzen und offen über ihre Bedürfnisse und Ansprüche sprechen. Ein Austausch hilft beiden Seiten, die Tagung erfolgreich und sicher zu gestalten. Wie viele Leute können unter den Abstandsregelungen anreisen? Wie viele Leute sollen per Video zugeschaltet werden? Wie viele Bildschirme sind notwendig? Benötigen wir Lautsprecher für die Tonübertragung? Je mehr Details ein Unternehmen mit dem Veranstaltungsort bespricht, desto genauer kann dieser Planen. 

Krisen sind Chancen

Mit dem Virus müssen wir vorerst leben lernen. Wann es ein Mittel gegen Covid-19 gibt, wissen wir nicht. Also passen wir unser Verhalten an die neue Situation an. Privat und geschäftlich. Wirtschaft ist von Menschen gemacht – und Menschen sind soziale Wesen. Im Büro-Meeting, der Produktvorstellung beim Kunden oder der Fachtagung mit Marktteilnehmern: Ein persönliches Zusammentreffen ist in bestimmten Fällen unabdingbar. Hotelbetreiber sollten die Chance der Krise nutzen und sich genau dazu positionieren – als Arbeitsplatz für unterwegs und Top-Anbieter hybrider Veranstaltungen.

Wandel ist Dialog

Gemeinsam mit den drei Interim Managern lädt Lindberg Hotelbetreiber, Journalisten und Manager nun zum Dialog ein – um über die Transformation des eigenen Geschäftsmodells, die Zukunft von Veranstaltungen, die Frage nach der Digitalisierung der Branche und branchenübergreifenden Wissenstransfer zu sprechen. „Wir möchten unsere Ansätze, die Chance der Krise zu nutzen, mit anderen Entscheidungsträgern teilen“ so Ulvi Aydin, „Das The Hearts Hotel bietet sich als digitaler Vorreiter der Branche bestens dazu an.“ Interessenten sich jederzeit im The Hearts Hotel oder bei einem der Interim Manager melden.

The Hearts Hotel GmbH betreibt das höchste Work&Stay Boutique-Hotel des Nordens (820 NN) mit einer Kapazität von 69 Zimmern, verteilt auf ein Resort, angrenzend an den Nationalpark. Urlauber von morgen bewegen sich zunehmend zwischen den Sphären Freizeit und Arbeit. Ob jemand als Privatgast oder Geschäftsreisender unterwegs ist, wird künftig nicht mehr so klar voneinander zu trennen sein. Dadurch entsteht im Bereich Hotellerie ein Wachstumsmarkt, der abzielt auf SOHO, Freelancer, digitale Arbeitsplätze sowie Reisende mit Anspruch auf Individualität und Design.  Sechs besondere Eventlocations, modern und kreativ anregend, spiegeln den Geist der Zeit wider. The Hearts Hotel setzt im Harz ein einmaliges Angebot auf und kann aufgrund der guten Verkehrsanbindung an norddeutsche Großstädte auf ein hohes Potenzial bauen. Die The Hearts Hotel GmbH wird betrieben von Meik-M. Lindberg und Ralph Hesse.

Ulvi Aydin ist preisgekrönter Interim Manager, Unternehmens- und Unternehmer-Entwickler, Beirat und Buchautor. Als international agierender Interim-CEO und -CSO unterstützt er mittelständische Unternehmen und Konzerne bei Marken- und Marktentwicklung, Neu-Positionierung, Restrukturierung und Vertriebsexzellenz. Er ist hart in der Sache und respektvoll im Umgang. Für seine Kunden ist er „die bittere Medizin, die nötig ist, um wieder gesund zu werden“. Über seine Erfahrungen als Interim Manager schreibt Aydin in diversen Wirtschaftsmedien sowie als Kolumnist auf Xing Insider. Mehr Infos: www.aycon.biz 

Peter Kuhle ist Interim Manager und Berater aus Bad Honnef. Er begleitet Unternehmen in erfolgskritischen Phasen von Wachstum und Wandel. Dabei blickt er auf langjährige Erfahrung in Sales & Service, Transformation & Effizienz und diversen Managementfunktionen bei namhaften Unternehmen aus Konzernen und Mittelstand zurück. Seine Spezialitäten sind Vertrieb, Direktvertrieb, After Sales, Service und technischer Kundendienst. Er ist Preisträger des „Interim Management Excellence Awards“. Mehr Infos: www.peterkuhle.com

Der Executive Interim Manager Siegfried Lettmann ist spezialisiert auf die (digitale) Transformation in Vertrieb und Marketing. In seinen Mandaten fungiert er als Leiter in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Produktmanagement oder übernimmt auf Zeit die Unternehmensführung. Für seine Arbeit wurde der erfahrene Interim Manager bereits mehrmals ausgezeichnet – er ist fünffacher Constantinus-Preisträger, Interim Manager des Jahres, Träger des Interim Management Excellence Awards und Innovator des Jahres 2020. An der European Business School ist er auch Studienleiter des Interim Executives Programme, der einzigen universitären Weiterbildung für Interim Manager im deutschen Sprachraum. Mehr Infos: www.lettmann-interim.com

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