Niedersachsen fördert neuartiges Hotelprojekt mit 846.000 Euro: Nationalpark Harz wird Geheimtipp für kreative Stadtausbrecher

 Braunlage – Den Förderbescheid über 846.000 Euro brachte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann persönlich nach Braunlage zu den Betreibern des The Hearts Hotel.

Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen

Förderbescheid von Minister Dr. Althusmann persönlich überreicht

„Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung des Landes bei unserem Vorhaben und sehen es als Anerkennung unserer Idee, ein völlig neues und einzigartiges Hotelprodukt in Deutschland zu etablieren“, betonte Investor und Geschäftsführer der The Hearts Hotel GmbH (THH), Meik Lindberg. Zusammen mit seinem Partner Ralph Hesse nahm er den Bescheid des Ministers mit Dank entgegen.

Individualität in der Hotellerie ist gefragt

New-Work-Boutique-Hotel nennen die beiden Urgesteine der Digital-Branche ihr Produkt. Nach 20 erfolgreichen Jahren mit Start-up´s und im Internet bringen sie das erste Hotel zum Arbeiten und Urlaubmachen auf den Markt. Nach vielen Standortbesuchen ging es final in den Harz. Es war Liebe auf den ersten Blick, als sie am Jermerstein in Braunlage auf das ehemalige Anwesen der Barmer stießen. Die Idee dahinter: Immer mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben. „Wir wollen kreativen Köpfen der Digital-Branche die Möglichkeit bieten, im Nationalpark Harz ihren Akku wieder aufzuladen, um neue Ideen für Ihren Job in relaxter Atmosphäre zu finden. Bei uns können sie die Seele mal baumeln lassen, finden aber auch die nötigen Arbeitsbedingungen vor, weil wir sie ja genau kennen: Kreative stehen mit einem Bein immer unter Strom und finden die besten Ideen, wenn sie mal ganz entspannt durchatmen können“, ergänzt Ralph Hesse.

Raus aus der Stadt und rein in den Wald

New Work Generation soll der Rückzugsort schlechthin für Designer, Programmierer, App-Entwickler oder Internet-Marketer und ähnliche werden. Und dafür haben die Investoren schon ganz tolle Ideen, wie eine eigens entwickelte Baum-Schaukel oder das Dinner im Wald. „Da kommt noch viel mehr“, versprickt Meik Lindberg. Man werde den Gästen ein unvergessenes Aha-Erlebnis servieren, denn: „Wir wollen ja schließlich, dass sich unser The Hearts Hotel viral über die ganze Republik verbreitet, denn nichts ist erfolgreicher, als von zufriedenen Gästen weiterempfohlen zu werden. Natürlich soll The Hearts Hotel, was übrigens im kalifornischen Silicon Valley aus dem gleich klingenden Begriff „Der Harz“ – „The Hearts“ kreiert wurde, nicht nur digitale Freaks in den Harz locken, sondern alle Workaholics, die mal eine Auszeit brauchen, also ein echtes Reiseziel für Stadt- und Berufsausbrecher.

Erweitere Zielgruppe für den Harz-Tourismus

Meik Lindberg, der selbst im Harzer Umland groß geworden ist, will mit dem Hotel insgesamt dem Harz-Tourismus einen neuen Schub verpassen: „Diese dynamischen Veränderungen sind für die Stärkung der Region absolut wichtig. Man muss Neues wagen, um voranzukommen. Wer stehen bleibt, hört auf, erfolgreich zu sein“, ist sein Credo. Ihre Fühler wollen sie bis ins Rhein-Main-Gebiet, nach Berlin und Hamburg ausstrecken, aber auch bis in die Niederlande und nach Dänemark, wo ja schon bekannt ist, dass man im Harz gut eine Auszeit nehmen kann. Der Nationalpark inspiriert und schafft Platz für neue Ideen, Freiräume, die Kreative und im Internet Arbeitende brauchen und suchen.

PopUp Hotel THH622 zur Start- und Testphase

Um das neue The Hearts Hotel den potenziellen Kunden näher zu bringen, nutzen die Investoren natürlich ihre digitalen Kanäle und eröffnen als PopUp Hotel unter dem Namen THH622 (622 Meter uN) für kurze Zeit die ehemalige Herrschaftsvilla. Erste Besucher werden ab dem 8. Dezember mit den Gründern ins Gespräch kommen, „daraus wollen wir weitere Ideen kreieren“, so die Gründer, „denn schließlich entwickeln wir ein Hotel für unsere Gäste.“ Ein Weihnachtsmenü auf schwedische Art ist für Heiligabend geplant, zu Silvester geht´s locker- feierlich zu und edel natürlich, gesponsert von einer bekannten Champagner-Marke. Danach heißt es dann aber erst einmal: Renovieren, umbauen, ausbauen, einrichten. Bis Herbst 2019 soll das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 3,6 Millionen Euro dann mit 86 Zimmern und Suiten voll an den Start gehen.

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